Author

monks-1822569_1920

Warum Sinn im Leben wichtiger ist als Glück

Oft liest man auf diesem Blog Dinge wie „Glücklichsein ist der Weg“ oder „Glück ist Einstellungssache“. Doch leider versteht man ohne Selbsterfahrung kaum, wie das gemeint ist. Und wie wichtig es ist. Forscher konnten nun erstaunlich schlüssig nachweisen, inwiefern Sinn im Leben wichtiger ist als Glück. Aber warum? Und was heißt das eigentlich? Nun, allem voran bedeutet es, dass das oberste Ziel unserer Gesellschaft, nämlich das persönliche Glück, vielleicht gar kein Ziel ist. Sondern viel mehr Grundlage, für die Beantwortung der weitaus wichtigeren Fragen im Leben: was ist Sinn? Was ist mein Sinn oder meine Berufung? Was ist unser aller Sinn? Gibt es sowas überhaupt? Und wie soll man diese elementaren Frage je beantworten, wenn doch der oberste Lebensinhalt stets das eigene Wohlbefinden zu sein scheint? Nein, das bloße Erreichen dieses Wohlbefindens zum Lebensinhalt selbst geworden ist. Die Grundlage zum Lebensziel umgedeutet wurde. Aus einem bestimmten Grund. Wer ewig mit der Suche nach Glück beschäftigt ist, der fragt nicht nach dem Sinn hinter seinen Taten und vorherrschenden Ideologien. Der einzige Sinn, für den es sich zu kämpfen lohnt, ist das Streben nach Glück geworden. Wir müssen also zunächst einmal unser Glück finden, um unseren persönlichen und individuellen Sinn zu erkennen. Unsere Berufung. Die Glückssuche sollte deshalb nicht allzu lange dauern. Leider tut sie das im Leben vieler Menschen.

Stille in der Natur

Stille ist wichtig für die Entwicklung des Gehirns

Die Stadt, die niemals schläft und genau deshalb erstrebenswert ist. Menschen, die sich durch den Satz „Ich fühle mich unwohl, wenn ich nichts zu tun habe.“ definieren und eine Welt, die 24/7 Informationen liefert und in Bewegung ist. Selbst da, wo es Nacht ist. Zum Einschlafen Fernsehen und Smartphone, zum Aufstehen Wecker, Smartphone und Radio. Auf dem Arbeitsweg die Kopfhörer, gelegentlich auch während der Arbeit. Informationsfeuer auf allen Kanälen – Messenger, Arbeitskollegen und Telefonkonferenzen. Auf dem Rückweg News lesen, Facebook-Posts liken und kommentieren und sich selbst damit vergleichen. Anhand anderer Erlebnisse definieren, wie wertvoll die eigenen Erfahrungen waren. Selbstzweifel, innere Leere. Abends dann wieder vor den TV, bis man einschläft. Die Welt wird lauter, greller und schneller. Jeden Tag. Denn das haben wir zum obersten Ziel erklärt – Wachstum. Niemals Stillstand.

Waldspaziergang Wochenende

Das Wochenende wirklich nutzen & Montag lieben lernen

Es ist wirklich faszinierend, was für eine Meme-Kultur mittlerweile rund um den Montag und rund um den Globus existiert. Bis in die klassischen Medien hat sich diese Selbstmitleids-Kultur gekämpft. Im Radio wird über ihn gejammert, im Fernsehen und in den sozialen Netzwerken sowieso – den Montag. Aber was kann er eigentlich dafür, dass wir unsere Wochenenden nicht richtig zur Erholung nutzen und uns am Montag dann wieder stressen? Woche für Woche. Ich habe ein par Tipps für wirklich erholsame Wochenenden für euch, die den Montag zu eurem neuen Lieblingstag machen werden.

Klassische „Oh nein, schon wieder Montag“ Memes

Glückliches Kind

Warum Glück kein Lebensziel sein sollte

Nein, das hier ist kein Artikel für Pessimisten oder sogenannte Realisten. Dieser Artikel ist das bisherige Ergebnis meiner intensiven Beschäftigung mit Themen wie „Glück“, „Erfolg“ „Ziele setzen & erreichen“ usw. Ihr kennt sie alle; die Glückscoaches, Lebensratgeber und Motivationsbücher und grundsätzlich ist auch nichts Schlechtes daran. Auch ich habe sie gelesen und auch viele Tipps und „Rituale“ aus diesen Büchern umgesetzt und in meinen Alltag integriert. Eine Zeit lang. Und tatsächlich konnte ich meine ersten Ziele erreichen. Ich bekam den Job, den ich anscheinend wollte, schaffte den großen Schritt in eine neue Stadt, den ich mir als Ziel gesetzt hatte. Ich erreichte berufliche Ziele und entwickelte neben dem Beruf sogar mein erstes eigenes Musik-Magazin, in einer Geschwindigkeit, die mich selbst immer noch überrascht. Ich interviewte bekannte DJs, wurde auf Events eingeladen und fuhr einen ganzen Sommer lang umsonst auf Festivals. Finanziell lief es auch immer besser, wenn auch etwas schleppend. Doch irgendwann fiel mir eine Sache auf: ich erreichte zwar meine Ziele, aber ich wurde nicht glücklicher. 

Junge Frau denkt an Kaffee

15 Minuten Morgen-Ritual gegen Kummer und Sorgen

Augen auf. Wecker zum dritten Mal auf „Repeat“. Alle fünf Minuten nervt das Klingeln wieder. Den Kopf schon voll, bevor man den ersten Fuss aus dem Bett bekommen hat. Resignation. Was habe ich Heute alles zu tun? Ich schaffe das nie. Kinder zum Sport. Müll rausbringen. Zwischendurch kurz einkaufen. Wieder nur eine Kasse geöffnet. Wofür haben die überhaupt vier? Was machen die hier alle für ihr Geld? Danach ab zur Arbeit. Chef nervt. Kunden nerven. Abends gestresst nach Hause und auf dem Weg kurz die Kinder von den Freunden abholen. Wie auch immer. Kummer und Sorgen bestimmen wesentlich öfter unseren Morgen als Glücksgefühle, innere Ruhe und Vorfreude auf den Tag. Aber warum eigentlich?

Der Tod spendet Leben

Diese 5 Dinge bereuen Menschen vor dem Tod am meisten

Was bereuen Menschen vor dem Tod am meisten? Nicht nur ich habe mich mit dieser Frage befasst, sondern auch die Autorin des gleichnamigen Buches. Aus den Antworten auf diese Frage können wir unglaublich viel lernen, denn auf dem Sterbebett gibt es keinen Unterschied mehr zwischen uns. Soziale Herkunft, Bildung, Karriere usw. – all‘ das scheint bedeutungslos zu werden. Aber was bleibt dann noch? Wäre es nicht schön, schon früh zu wissen, was Sterbende am häufigsten bereuen, kurz bevor es soweit ist? Denn einerseits verstehen wir so, worauf wir vielleicht bereits jetzt schon mehr achten sollten. Schließlich weiss niemand, wie lang er noch hat. Und andererseits verstehen wir so auch, dass wir uns vielleicht wegen völlig falschen Dingen den Kopf zerbrechen und unsere Aufmerksamkeit auf die falschen Dinge richten, die zu Selbstzweifeln und Unglück im eigenen Leben führen, bis hin zur verspürten Sinnlosigkeit des eigenen Daseins. Und soviel schon mal vorweg, niemand bereut kurz vor dem Tod, dass er Deadlines nicht eingehalten, nicht genug verdient, keinen Sportwagen besessen oder nicht genug Zeit hatte. Bezüglich der Zeit bereuen Sterbende vielleicht, dass sie diese nicht richtig genutzt haben. Und, dass sie durch die ständig unterdrückte Angst vor dem Tod nicht akzeptiert haben. Schließlich verhalten wir uns im Alltag nur allzu oft als wären wir unsterblich. Umso schmerzlicher wird dann die Feststellung sein, dass wir es nicht sind. Und diese überspielte Angst führt zu viel mehr Leid im eigenen Leben, als wir denken. Wir projizieren sie nämlich. Die Angst vor dem Tod ist gerade in unseren westlichen Gesellschaften eine Angst, die wir verdrängen, bis sie sich irgendwann plötzlich manifestiert und in unser Leben tritt. In meiner Kurzgeschichte „Die gruselige Dame“ habe ich versucht, mich diesem Thema anzunehmen. Auch im Buddhismus gibt es viele Texte zu diesem Thema und auch Buddha selbst hielt seine Schüler immer wieder dazu an, sich den Tod bewusst zu machen und ihn sich vor Augen zu führen. Immer und immer wieder, denn er ist untrennbarer Bestandteil unseres Lebens. Aber durch diese Angst sollte man nicht gelähmt werden oder gar antriebslos und depressiv. Der Tod ist eine der 20 Wahrheiten des Lebens, die Freiheit bedeuten, wenn man sie einfach akzeptiert, statt sie zu verdrängen oder zu verleugnen. Denn der Tod macht das Leben aus. Wären wir uns wirklich immer dessen bewusst, dass wir sterben werden und noch nicht einmal wissen, wann das sein wird, dann würden wir endlich aufhören so zu leben als hätten wir ewig Zeit. Und wir Alle tun so. Ständig verschieben wir Dinge aus Bequemlichkeit auf später. Wir gehen unbewusst und sorglos mit unserer Gesundheit um, da wir uns von dieser unbewussten Lebensweise teils Bequemlichkeit und teils Lebensqualität versprechen. Wenn wir schon sterben müssen, dann haben wir wenigstens jetzt Spaß. Das ist die westliche Philosophie zum Tod auf den Punkt gebracht. Wenn’s hochkommt.

balloon-1373161_1920

20 Wahrheiten des Lebens, die Freiheit bedeuten

Viele Menschen sehen sich am Anfang mit vielen Widersprüchen konfrontiert, wenn sie den Buddhismus oder überhaupt mehr Bewusstsein und buddhistische Praxis in ihren Alltag integrieren wollen. Wie kann die Akzeptanz von Leid im eigenen Leben glücklich machen? Wie soll ich mich weiterentwickeln und Ziele erreichen, wenn ich mit dem zufrieden sein soll was ich habe? Widerspricht sich das nicht? Viele Menschen fragen sich auch wieso sie Leid hinnehmen sollen, wenn sie doch meinen dass sie Wege kennen würden, um es zu lindern. Aber in 99% der Fälle verdrängen diese Patentrezepte der westlichen Gesellschaft das Leid nur, bis es umso kraftvoller zurückkehrt. Wir alle kennen das. Auch ich, gar keine Frage. Es gibt 20 Wahrheiten des Lebens, die uns diese Illusion, der wir alle unterliegen, deutlich machen und so automatisch unser Bewusstsein stärken und Freiheit greifbarer machen, einfach nur, weil wir diese Illusion nun durchschauen. Doch das bloße Lesen diese Wahrheiten, vor allem ohne Vorwissen, bringt recht wenig. Man muss sie erfahren und begreifen wollen. Dazu habe ich, wie sooft mal wieder eine „kurze“ Vorgeschichte aufgeschrieben. Ihr könnt euch aber auch direkt die 20 Wahrheiten des Lebens, die Freiheit bedeuten durchlesen. Einfach auf den Link klicken.

Gesicht eines alten Mannes Schwarz Weiss

Lebensweisheiten & Lektionen eines 80-jährigen Mannes

Mir persönlich hat es oft dabei geholfen, im Leben Prioritäten zu setzen, wenn ich dabei auf die Erfahrung älterer Menschen zurückgreifen konnte. Wir haben oft den Eindruck, dass wir alles besser wüssten und die Alten den Anschluss verloren haben. Aber es ist in der Tat so, dass einige menschliche Grundsätze und Dinge im Leben sich niemals ändern werden. Und trotzdem braucht man oft sein ganzes Leben, um diese Erfahrungen für sich selbst zu machen. Umso besser, dass man seine Erfahrungen und Weisheiten heutzutage einfach via Internet weitergeben kann. So auch ein 80 Jahre alter Herr, der seine Lektionen und Lebensweisheiten zum Beispiel bei Medium.com weitergeben hat.

Einige dieser Hinweise mögen auf den ersten Blick lächerlich erscheinen, oder wie bedeutungslose Kleinigkeiten. Doch es ist so ähnlich wie mit den 102 Fragen, die sich jeder mal stellen sollte: es geht um die Wirkung, welche die Verinnerlichung und Wiederholung dieser Handlungsweisen hervorrufen kann. Um die Veränderung, die sie langsam in uns bewirken, wenn wir nicht so viel darüber nachdenken, sondern einfach mal „tun“ – wie sooft im Buddhismus.