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Buddhismus

Test Test, dies ist ein Test-Text, bis hier irgendwann mal was vernünftigtes steht. Test, Test!

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Warum Sinn im Leben wichtiger ist als Glück

Oft liest man auf diesem Blog Dinge wie „Glücklichsein ist der Weg“ oder „Glück ist Einstellungssache“. Doch leider versteht man ohne Selbsterfahrung kaum, wie das gemeint ist. Und wie wichtig es ist. Forscher konnten nun erstaunlich schlüssig nachweisen, inwiefern Sinn im Leben wichtiger ist als Glück. Aber warum? Und was heißt das eigentlich? Nun, allem voran bedeutet es, dass das oberste Ziel unserer Gesellschaft, nämlich das persönliche Glück, vielleicht gar kein Ziel ist. Sondern viel mehr Grundlage, für die Beantwortung der weitaus wichtigeren Fragen im Leben: was ist Sinn? Was ist mein Sinn oder meine Berufung? Was ist unser aller Sinn? Gibt es sowas überhaupt? Und wie soll man diese elementaren Frage je beantworten, wenn doch der oberste Lebensinhalt stets das eigene Wohlbefinden zu sein scheint? Nein, das bloße Erreichen dieses Wohlbefindens zum Lebensinhalt selbst geworden ist. Die Grundlage zum Lebensziel umgedeutet wurde. Aus einem bestimmten Grund. Wer ewig mit der Suche nach Glück beschäftigt ist, der fragt nicht nach dem Sinn hinter seinen Taten und vorherrschenden Ideologien. Der einzige Sinn, für den es sich zu kämpfen lohnt, ist das Streben nach Glück geworden. Wir müssen also zunächst einmal unser Glück finden, um unseren persönlichen und individuellen Sinn zu erkennen. Unsere Berufung. Die Glückssuche sollte deshalb nicht allzu lange dauern. Leider tut sie das im Leben vieler Menschen.

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20 Wahrheiten des Lebens, die Freiheit bedeuten

Viele Menschen sehen sich am Anfang mit vielen Widersprüchen konfrontiert, wenn sie den Buddhismus oder überhaupt mehr Bewusstsein und buddhistische Praxis in ihren Alltag integrieren wollen. Wie kann die Akzeptanz von Leid im eigenen Leben glücklich machen? Wie soll ich mich weiterentwickeln und Ziele erreichen, wenn ich mit dem zufrieden sein soll was ich habe? Widerspricht sich das nicht? Viele Menschen fragen sich auch wieso sie Leid hinnehmen sollen, wenn sie doch meinen dass sie Wege kennen würden, um es zu lindern. Aber in 99% der Fälle verdrängen diese Patentrezepte der westlichen Gesellschaft das Leid nur, bis es umso kraftvoller zurückkehrt. Wir alle kennen das. Auch ich, gar keine Frage. Es gibt 20 Wahrheiten des Lebens, die uns diese Illusion, der wir alle unterliegen, deutlich machen und so automatisch unser Bewusstsein stärken und Freiheit greifbarer machen, einfach nur, weil wir diese Illusion nun durchschauen. Doch das bloße Lesen diese Wahrheiten, vor allem ohne Vorwissen, bringt recht wenig. Man muss sie erfahren und begreifen wollen. Dazu habe ich, wie sooft mal wieder eine „kurze“ Vorgeschichte aufgeschrieben. Ihr könnt euch aber auch direkt die 20 Wahrheiten des Lebens, die Freiheit bedeuten durchlesen. Einfach auf den Link klicken.

Woman in black going in the foggy forest - gothic style. Vintage photo.

Die gruselige Dame – eine Geschichte über Vergänglichkeit

„Lass‘ mich doch endlich mal ausschlafen!“, meckerte Mayla, während sie die Augen zukniff, als dürften die Sonnenstrahlen ihre Augen auf keinen Fall berühren. Und während sie es sagte, drehte sie sich schon auf die andere Seite, weg von ihrem Vater, der sie soeben geweckt hatte. Oder es zumindest probierte. „Jetzt steh‘ schon auf. Wir müssen los.“. Widerwillig drehte Mayla sich zurück in Richtung ihres Vaters und schaute ihn mit riesigem Schmollmund an. „Jeden Tag müssen wir in diesen Wald. Jeden Tag wird es wahrscheinlicher, dass wir auf die alte gruselige Dame treffen, von der ihr mir früher immer erzählt habt. In letzter Zeit habe ich wirklich Angst davor, in den Wald zu gehen.“. Doch während sie es sagte wusste sie schon, dass sie sowieso nicht drum herum kommen würde. Jeder Mann und jede Frau im Dorf musste täglich in den Wald, um nach Nahrung und Feuerholz zu suchen. Wenn sie so dastand und gelegentlich versuchte, sich zu erinnern, wie genau sie in diesen Wald gekommen war, dann war ihr Geist schnell wieder abgelenkt. Während ihr Blick dann durch die Bäume streifte, kamen stets die Erinnerungen an ihre frühe Kindheit zurück und an die Geschichten. Geschichten über die gruselige Dame im Wald.

Buddhistischer Moench Thailand

Buddhismus im Alltag – Bräuche & Praxis integrieren

Bei diesem Thema frage ich mich häufig Eines: wo fängt Buddhismus an und wo hört der Lifestyle auf? Ich finde keines von Beidem verwerflich, und beide Auslegungen können uns enorm helfen, aber sie sind definitiv nicht das Gleiche. Wer eine Buddha-Statue auf dem Tisch aufstellt und drei mal die Woche Räucherstäbchen anzündet, nur um den Muff aus der Wohnung zu kriegen, der ist wahrscheinlich kein Buddhist. Wahrscheinlich, weil man im Rahmen der buddhistischen Bräuche & Achtsamkeits-Praxis tatsächlich wenig äußere Faktoren ausfindig machen kann, die einen Buddhisten klar identifizierbar machen. Natürlich bedeutet Buddhismus mehr als Buddha-Statuen und auch das Christentum ist irgendwann nur noch auf das Kruzifix reduziert worden. Das hat aber eher mit der westlichen Gesellschaft zu tun, weniger mit der Religion. Aber gleichzeitig machen oranges Gewand, ein Lächeln und kurze Haare noch keinen Buddhisten aus, ebenso wenig wie eine Tonsur einen christlichen Mönch – ganz im Gegenteil. Die buddhistische Praxis orientiert sich sehr stark an der eigenen Erfahrung und dem selbstständigen Denken, nicht dem Wiederholen von Riten und dem Anpassen seiner äußerlichen Erscheinung. Buddhistische Achtsamkeit & Bräuchte in den Alltag zu integrieren erfordert Geduld, den Willen zur Einsicht und die Akzeptanz der eigenen Unzulänglichkeit.

Statuen im Buddhistischen Tempel in Lumbini die das Leben Buddhas darstellen

Buddhas Leben – wer war Siddhartha Gautama wirklich?

Fast jeder Mensch kennt den Begriff „Buddha“. Viele setzen mit ihm den Namen der Figur gleich, die dort regelmäßig als Statue und auf Bildern abgebildet wird. Dabei bedeutet Buddha eigentlich nur „der Erwachte“, beschreibt also einen Menschen, der sich aus den Fängen des Nichtwissens befreit hat und nun sozusagen die Wahrheit über die Zusammenhänge der menschlichen Psyche, des Bewusstseins, der Zeit, der Natur und der Wissenschaft versteht. Und der erste Mensch, der diese Wahrheiten in einer Erleuchtung erfuhr und realisierte, um sie anschließend zu verkünden, war Siddhartha Gautama – der historische Buddha. Doch über die Fakten und sein tatsächliches Leben wissen wir häufig sehr, sehr wenig. Viele Menschen im Westen halten ihn sogar für eine Art Gott, an den die Buddhisten glauben würden. Er war, wenn man so will, aber „nur“ der erste Erwachte, der in einer einmaligen meditativen Erfahrung der Erleuchtung die Möglichkeit hatte, über die Zeit des eigenen Lebens hinaus zu blicken und das Entstehen und Vergehen von Welten und Universen zu sehen, in seiner inneren Dimension. Nach dieser Erfahrung verkündete er seine Lehren, Erfahrungen und Praktiken, die man heute unter dem Begriff Dharma zusammenfasst. Er ist der Begründer des Buddhismus, aber keinesfalls eine Art Gott, oder eine gottgleiche Gestalt, die man im Buddhismus etwa anbeten oder der man huldigen würde.

Das Rad des Dharma auf Tempeldach

Dharma – Die Lehren Buddhas als universelles Gesetz

Dharma ist nicht nur ein Begriff des Buddhismus, sondern zentraler Bestandteil aller indischen Religionen, also auch des Hinduismus oder Sikhismus. Jedoch hat er, je nach Religion, verschiedene Bedeutungen, die aber im Großen und Ganzen durchaus miteinander verknüpft werden können. Dharma beinhaltet Gesetz, Recht und Sitte sowie ethische und religiöse Verpflichtungen. Es bedeutet aber auch Ethik und Moral. Im Buddhismus wird es häufig als Sammelbegriff für die Lehren Buddhas verwendet, also das von Buddha verkündete Daseinsgesetz, welches auch die vier edlen Wahrheiten und den edlen achtfachen Pfad beinhaltet. Somit ist Dharma Teil der „Drei Juwelen“ und der Zufluchtsformel des Buddhismus, eine Art Glaubensbekenntnis, aber für mich eher ein Mantra für die Meditation. Im Mahayana und Vajrayana Buddhismus bezeichnet Dharma nicht nur die Lehren Buddhas, sondern auch die Lehren aller anderen Bodhisattvas und Meister, die nach Buddha die Erleuchtung erlangt haben.

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Vier Edle Wahrheiten – Buddhismus einfach erklärt

Zusammen mit dem „Edlen achtfachen Pfad“ und den „Fünf Aneignungen“ bilden die „Vier Edlen Wahrheiten“ die Grundlagen der buddhistischen Lehren bzw. dafür, sie auch in eigene Erkenntnis und Erfahrung verwandeln zu können. Sie sind weder vergleichbar mit den 10 Geboten, oder sonst irgendeiner heiligen Schrift. Sie sind die Lehren und Erfahrungen Buddhas, die uns eine Hilfe sein sollen, auf dem Weg zu mehr Erfüllung, Mitgefühl und Selbstbestimmung im Leben – denn diese Dinge bedeuten wahres Glück. Es sind keine Dogmen und auch keine Regeln. Sie sind auch nicht der einzige Weg, der uns zu uns selbst führen kann. Aber sie sind eine sehr gute Hilfestellung auf diesem Weg. Und nach dauerhaftem Glück und dauerhafter Freiheit streben wir im Endeffekt doch alle, oder? Bevor ich aber zu den vier edlen Wahrheiten komme möchte ich gerne mit euch ein wenig über Glück philosophieren. Wir müssen erst verstehen dass viele gar nicht wissen, was Glück eigentlich ist. Denn erst aus diesem Wissen erwächst die Neugierde auf die Erkenntnisse aus den vier edlen Wahrheiten. Mit einem Klick auf den obigen Link kannst du aber auch direkt zu den Wahrheiten springen.

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Der edle achtfache Pfad – Buddhismus einfach erklärt

In unserer Welt ist nichts von Dauer, alles ist vergänglich, nicht zuletzt unser Leben auf der Erde. Das ist die Grundannahme im Buddhismus. Dass der Mensch in der heutigen Zeit seine eigene Vergänglichkeit verdrängt und am Leben haftet, indem er Krankheit, Alter und Tod verdrängt, bis sie ihn einholen, ist eine der fundamentalen Ursachen für menschliches Leid, unsere Unzufriedenheit und die Situation in der Welt. Denn mit dem Tod verdrängen wir eine Urangst, die ständig weiter durch egoistische Bedürfnisse und Gefühle im Zaun gehalten werden will. Der Buddhismus und auch der achtfache Pfad sind eine Möglichkeit, sich seiner eigenen Vergänglichkeit nicht nur wahrhaft bewusst zu werden, sondern aus ihr Kraft und Energie für einen edlen Lebenswandel und mehr Erfüllung, Glück und inneren Frieden zu gewinnen. Das Tibetische Totenbuch, ein sehr mysteriöses und sagenumwobenes Buch, welches den Tibetern seit Jahrtausenden als sehr detaillierter, schon fast reiseführerartiger Wegweiser für das Jenseits dient, wird auch hierzulande oft im Hospiz verwendet, um den Menschen die (vorerst) letzte Reise zu erleichtern. Trotz seines Bezugs auf den Tod ist es nämlich ein sehr lebensbejahendes, kräftiges Buch, aus welchem man, egal wie alt man ist, wenn man es liest, Kraft für das Hier und Jetzt und das eigene Leben schöpfen kann.